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Deutschland hat auch das dritte Spiel unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick gewonnen. Island stellte für die DFB-Elf kein Hindernis dar und musste sich mit 0:4 geschlagen geben. Flicks durchaus beeindruckende Bilanz der ersten drei Partien lautet deshalb: neun Punkte und 12:0 Tore. Dass ausgerechnet Liechtenstein nur mit 2:0 geschlagen wurde, ist schon erstaunlich. Besonders erfreulich für Deutschland – und den FC Bayern: Der zuletzt kriselnde Leroy Sané entwickelt sich unter Flick zum Leistungsträger.

Spielbericht: Deutschland ist früh auf Kurs

Deutschland hätte dieses Spiel eigentlich noch höher gewinnen müssen. Das DFB-Team feuerte 19 Torschüsse ab, der Gegner kam auf 4. Flicks Mannschaft hatte 71 Prozent Ballbesitz und gewann 60 Prozent der Zweikämpfe. Früh war diese Überlegenheit auch auf der Anzeigetafel zu sehen: Es war Serge Gnabry, der das DFB-Team nach Vorarbeit von Sané in Führung bringen konnte (4. Minute). Antonio Rüdiger stellte auf 2:0 (24.). Noch in der ersten Hälfte hätte Deutschland die Führung spürbar ausbauen müssen. Doch vergaben die Angreifer mehrere erstklassige Gelegenheiten.

Weitere Treffer fielen erst im zweiten Durchgang. Sané selbst zeichnete für das 3:0 verantwortlich (56.). Timo Werner erhöhte in der Schlussphase auf 4:0 (89.). Die Vorarbeit stammte von seinem FC Chelsea-Teamkollegen Kai Havertz. Mit dem vierten Torschützen an diesem Tag zeigte neben Sané auch ein weiterer Spieler eine gute Leistung, der zuletzt im DFB-Team und im Klub Schwierigkeiten hatte.

Deutschland baut Tabellenführung aus

Tabellarisch ist Deutschland damit voll auf Kurs. Da die beiden anderen Spiele in der Gruppe J Unentschieden endeten, liegt das DFB-Team nun vier Zähler vor Armenien und fünf Punkte vor Rumänien. Vier Spiele sind im Rahmen der Qualifikation noch zu absolvieren.

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