Die Wurzeln des Fußballs reichen bis in das 16. Jahrhundert zurück. Aus Überlieferungen weiß man von einem Spiel namens ‚calcio‘, das dem heutigen Fußball sehr ähnelt, und das erstmals in Italien gespielt wurde. Damals wie auch noch Mitte des letzten Jahrhunderts waren die Fußbälle aus Leder und wurden von Hand gefertigt. Die ersten einheitlichen Regeln, die ‚Cambridge Rules‘, wurden allerdings erst 1863 erstellt. Wieder noch später, 1877, wurden die ersten Fußballverbände gegründet, die sich 1882 dann auf ein gemeinsames Regelwerk einigten. 1891 wird dort erstmalig die Elfmeterregel aufgenommen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Eine Fußballpartie wird auf einem rechteckigen Feld ausgetragen, dessen Kopfseiten zwischen 45 und 90 Meter lang sein müssen. Die langen Seiten betragen 90-120 Meter. Üblich ist wegen der in vielen Stadien umlaufenden Tartanbahn für Leichtathletikveranstaltungen eine Feldgröße von 68×105 Meter. Die Größe des Feldes kann jedoch um einige Meter variieren. In der Regel ist das Feld mit Rasen versehen. In manchen Stadien kommt aber auch sogenannter Kunstrasen zum Einsatz. Das Feld wird mit einer weißen Linie markiert, die das Rechteck einfasst. Dieses Rechteck beziehungsweise das Spielfeld wird in der Mitte von einer weiteren weißen Linie in zwei Hälften unterteilt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Beide Teams bestehen aus elf Spielern, einem Torwart und zehn Feldspielern. Insgesamt umfasst ein Kader 22 Spieler. Elf Spieler sitzen also als Ersatz auf der Bank. Im Verlauf der Partie dürfen bis zu drei Spieler ausgewechselt werden. Das Spiel wird von einem Gespann aus vier Schiedsrichtern geleitet, die die korrekte Ausführung des Spiels sicherstellen. Ein Assistent steht bei den Teambänken und zeigt die Auswechselungen und die Nachspielzeiten mit einer Leuchttafel an. Zwei Linienrichter beurteilen an den langen Seiten des Spielfeldes, ob der Ball im Seitenaus gelandet ist. Sie zeigen auch Eckstöße an. Zudem unterstützen sie den Schiedsrichter bei seiner Arbeit und helfen zum Beispiel bei der Bewertung kritischer Situationen. Der Schiedsrichter selbst ist die höchste Autorität und bewegt sich auf dem Feld mit den Spielern. Seinen Anweisungen ist Folge zu leisten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die mannschaftsbezogene Bekleidung eines Fußballers besteht in der Regel aus einem Trikot, einer passenden kurzen Hose, einem Paar Schienenbeinschoner und Schuhen. Im Winter werden manchmal auch Jerseys mit langen Ärmeln sowie Handschuhe getragen. Bei nahezu allen Teams wird die Ausrüstung komplett von einer Marke gesponsert. Das DFB Trikot samt allen anderen Kleidungsstücken stammt zum Beispiel von Adidas. Lediglich bei den Schuhen wird den Spielern oftmals freie Wahl gelassen, da individuelles Schuhwerk die Ausübung des Sports maßgeblich beeinflussen kann. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wirtschaftlich gesehen spielt der Fußball eine ganz besondere Rolle. In praktisch allen Ligen und Verbänden wird Sponsoring betrieben. Gerade bei den großen Clubs ist dies besonders lukrativ, da dort die Marke beziehungsweise das Produkt einem großen Publikum vorgeführt werden kann. Die Vereine wiederum können dank des Geldes in neue Spieler investieren, die Stadien ausbauen und die Infrastruktur erneuern. Zudem vertreiben sie eine ganze Reihe an Merchandisingprodukten wie zum Beispiel Kleidungsstücke. So können Fans oft eine originale Fußball Trainingshose oder einen Fußball Trainingsanzug erwerben. Bei großen internationalen Turnieren bestehen die Investitionen weniger aus Ausgaben für die Spieler und das Merchandising sondern aus Investitionen in die Infrastruktur. So werden oftmals viele neue Stadien errichtet. Diesen Beitrag weiterlesen »