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Max Kruse erlebte beim VfL Wolfsburg einen schwarzen März und zwar ausschließlich aufgrund privater Eskapaden. Erst vergaß er 75.000 Euro in Bar in einem Taxi (und durfte sich darüber freuen, dass niemand zu genau fragte, in was für einem Zustand man sein muss, damit einem so etwas passiert), dann nahm er in einem Berliner Nachtclub auf seiner Geburtstagsfeier einer Reporterin deren Handy weg, um Fotos zu löschen, die diese von ihm geschossen hatte, schließlich tauchte auch noch ein Nacktvideo von ihm im Internet auf. Aus der Nationalmannschaft wurde er für die Freundschaftsspiele gegen England und Italien ausgeladen. Und auch bei Wolfsburg drohen dem 28-Jährigen Konsequenzen.

Hecking möchte Kruse fehlen
Die Bosse des VfL fordern von Kruse „einen drastischen Lebenswandel“ ein. Hierfür wollen sie dem Spieler bei Bedarf auch psychologische Hilfe anbieten. „Aber nur, wenn es vom Spieler gewünscht ist“, erklärt Coach Dieter Hecking. Es gehe darum, dass jener sein Leben überprüft. Sollte Kruse dazu bereit sein, werde man dem Spieler natürlich helfen. Der Stürmer sollte begreifen, dass er in erster Linie Fußballer ist. Alles andere sollte danebenstehen, so der Trainer der Wölfe weiter. Wenn Kruse das verstehe, dann sei er „einen Riesenschritt weiter“, schließt Hecking.

Möglicherweise droht im Sommer der Abschied
Das Hilfsangebot könnte Kruse noch als positiv auffassen. Allerdings drohen auch schwarze Wolken am Horizont. Laut „kicker“ ist Wolfsburg-Eigner VW freundlich ausgedrückt alles andere als begeistert von den Eskapaden des Spielers und denkt darüber intensiv nach, den Verkauf des Angreifers im Sommer einzufordern. Dann soll zwar ohnehin ein Umbruch im Kader der Wölfe stattfinden, doch Kruse kam erst im vergangenen Sommer. Eigentlich stand er nicht auf der Verkaufsliste. Aber ein schwarzer März kann vieles schnell ändern.

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