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Bayer 04 Leverkusen wollte das Freitagsspiel des 24. Spieltags nutzen, um gegen Werder Bremen die Wende zum Besseren einzuleiten. Durch den Schwung des Trainerwechsels von Roger Schmidt zu Tayfun Korkut und aufgrund der sportlichen Probleme des Gegners in dieser Saison würde man dreifach punkten könnte, dachte man auf Seiten der Werkself. Allerdings hatte man offenbar vergessen, den Bremern das Drehbuch zuzustellen – auch wenn es am Anfang ganz so aussah.

Der Spielbericht: Drama in den letzten Minuten
Werder schien gut gegen Leverkusen ins Spiel zu kommen. Über einen Kopfball von Lamine Sane hatten die Norddeutschen die erste Gelegenheit in der Partie. Doch die kalte Dusche für Bremen folgte sogleich: Julian Brandt zog in der sechsten Minute ab: Der Ball knallte unter die Latte, flog von dort auf die Linie und wieder aus dem Tor. Kevin Volland schaltete schneller als alle Bremer und staubt zum 1:0 ab. In der Folge der ersten Halbzeit war Werder mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar überlegen. Doch direkt vor dem Tor fehlte es den Hanseaten an Durchschlagskraft.

Direkt nach Wiederanpfiff hätte Leverkusen auf 2:0 erhöhen müssen, doch Karim Bellarabi scheiterte im 1 gegen 1 an Werders Schlussmann Felix Wiedwald. In der Folge kam Werder immer stärker auf und schließlich geschah es. Der eingewechselte Claudio Pizarro traf zum 1:1 per Bauch (79.). Dass dies der Endstand sein würde, konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnen. Werder war stärker als Bayer und hatte den Siegtreffer auf dem Fuß – insbesondere, nachdem Wendell mit der Ampelkarte vom Feld flog (90.). Nur Sekunden vor dem Abpfiff foulte allerdings Werders Maxi Eggestein Benjamin Henrichs im eigenen Strafraum. Wiedwald hielt allerdings den Elfmeter von Ömer Toprak und wurde so zum Bremer Held des Tages.

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