Archiv für die Kategorie „News“
Wie bereits vermutet, wird sich der HSV von Trainer Hannes Wolf trennen. Die Hamburger haben nun offiziell bestätigt, dass Wolf gegen den MSV Duisburg zum letzten Mal auf der Trainerbank sitzen wird. Der Hamburger SV reagierte mit der Entlassung auf den verpassten Aufstieg, wie Sportvorstand Ralf Becker bestätigte. Bereits seit Tagen wird darüber spekuliert und berichtet, dass Hannes Wolf nicht länger bei den Hanseaten tätig sein wird. Wer die Nachfolge antreten soll und wird, steht bis heute noch nicht fest. Es gibt einige Kandidaten die interessant sind, jedoch gab es bisher nur oberflächliche Gespräche. Sehr gute Chancen dürfte jedoch Dimitrios Grammozis haben. Er ist derzeit noch bei Darmstadt aktiv. Wolf wollte noch diese Woche eine Entscheidung und dieser ist der Hamburger SV natürlich gerne nachgekommen. Hannes Wolf hat mit einer Entlassung natürlich gerechnet und er betonte in einem Interview, dass er diese auch nachvollziehen kann. Spätestens nach dem 0:3 gegen den FC Ingolstadt war klar, dass sich die Ära von Hannes Wolf zu Ende neigen wird. Diesen Beitrag weiterlesen »
RB Leipzig konnte sich in der Bundesliga längst etablieren und ist zudem zu einem der Top-Teams avanciert. Derzeit belegen die Bullen aus Leipzig den 3. Tabellenplatz und haben das Ticket für die UEFA Champions League schon fast fix in der Tasche. Bei RB Leipzig befassen sich deshalb bereits die Verantwortlichen sehr intensiv mit der Kaderplanung für die kommende Saison. Die Sachsen planen jedoch ohne den ÖFB-Legionär Stefan Ilsanker. Der Österreicher ist seit 2015 in Leipzig tätig. In der aktuellen Saison hat Ilsanker allerdings keinen einfachen Stand und klagt über fehlende Einsätze. Der defensive Mittelfeldspieler aus Österreich verzeichnete in dieser Saison lediglich neun Einsätze in der Start-Elf. Stefan Ilsanker hat noch einen Vertrag bis 2020 und sein aktueller Wert wird auf 4,5 Millionen Euro geschätzt. Ein Abschied aus Leipzig wäre keine Überraschung. Es könnte durchaus sein, dass Ilsanker es wieder zurück nach Österreich zieht. Die Bullen aus Salzburg könnten eine Verstärkung an seiner Position benötigen.
Weitere Streichungen in der Kaderplanung
RB Leipzig mustert weiter aus. Es wird also nicht nur den Österreicher treffen. Derzeit ist fix, dass auch Kevin Augustin und Bruma keinen Stammplatz mehr in Leipzig erhalten werden. Neo-Trainer Julian Nagelsmann beschäftigt sich derzeit sehr intensiv mit der Kaderplanung. Welche Spieler es bei den Sachsen noch treffen wird bleibt abzuwarten. Stefan Ilsanker hat sich zu diesem Thema noch nicht geäußert. Mit RB Leipzig hat der Österreicher in den letzten Jahren große Erfolge gefeiert. An den aktuellen Erfolgserlebnissen ist er allerdings nicht beteiligt. Deshalb ist ein Abschied aus Leipzig so gut wie sicher. Das Interesse an Stefan Ilsanker von anderen Vereinen aus der Bundesliga ist ebenfalls vorhanden. Bis dato gab es jedoch noch kein konkretes Angebot für den defensiven Mittelfeldspieler. Ilsanker leistete stets gute Arbeit und er hat sich wenige Fehler geleistet. Bei den Bullen aus Leipzig ist der Konkurrenzkampf sehr hoch und Ilsanker konnte sich nicht behaupten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Verantwortlichen der Nationalmannschaft hatten das erste Länderspiel des Jahres 2019 zum Neuauftakt ausgerufen. Bundestrainer Jogi Löw hatten öffentlichkeitswirksam einige ältere Spieler aussortiert. Eine junge und hungrige Mannschaft soll das Krisenjahr 2018 vergessen machen und wieder positive Schlagzeilen schreiben, die das deutsche Fußball-Herz erfreuen. Gegner der ersten Partie waren die Serben. Die hatten das Drehbuch vom erfolgreichen Neuanfang nicht bekommen oder wollten sich nicht daran halten – das Spiel endete 1:1. Auf deutscher Sicht gab es ein bisschen Licht und einige dunkle Schatten.
Spielbericht: Reus könnte der neue Schlüsselspieler sein
Vor der Partie war viel darüber geschrieben worden, wie Frankfurts Luka Jovic Deutschland möglicherweise ärgern könnte. Häufig sind solche Spieler dann nicht zu sehen. Anders Jovic: Der Serbe agierte von Beginn sehr auffällig und erzielte in der zwölften Minute die nicht unverdiente Führung, als er den Ball per Kopf nach einer Ecke am verdutzten Manuel Neuer ins Tor bugsierte. Von Deutschland war in den ersten 45 Minuten zu sehen. Kai Havertz war mit der Aufgabe, das Spiel zu gestalten, sichtbar überfordert. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der 1. FC Nürnberg ist über die Leiche von Andreas Bornemann gegangen. Da der Sportchef des Clubs Trainer Michael Köllner nicht entlassen wollte, muss er nun selbst gehen. Der Trainer dürfte der nächste sein, kündigte der Aufsichtsrat doch an, zeitnah „eine neue Lösung für das Management und das Traineramt“ zu präsentieren.
Aufsichtsrat kann Köllner nicht entlassen
Ursprünglich ging es dem Aufsichtsrat nicht um Bornemann. Das Kontrollgremium wünschte sich die Ablösung des Cheftrainers, war aber mit der Arbeit des Sportvorstands weitgehend einverstanden. Bornemann wird die wirtschaftliche Konsolidierung der Franken in der zweiten Liga sowie der Aufstieg hoch angerechnet. Kritik gab es maximal wegen des etwas enttäuschenden Transfermarkts im Winter, auf dem keine namhaften Verstärkung verpflichtet werden konnte.
Der Aufsichtsrat kann aber den Trainer nicht selbst entlassen. Dies muss laut Satzung der Sportchef tun. Und in dieser Frage wollte sich Bornemann nicht einen Millimeter bewegen: Er werde mit Köllner auch in die zweite Liga gehen, wiederholte er immer wieder – und in den letzten Tagen wurde deutlich: Er meinte es so. Diesen Beitrag weiterlesen »
Von Anfang an war es der Plan von Jakub Blaszczykowski, dass er im Herbst seiner Karriere zu seinem Jugendverein Wislau Krakau zurückkehrt und dieses Versprechen hält er ein – aber noch vieles mehr. „Kuba“, wie ihn nicht nur die Fans von Borussia Dortmund liebevoll nannten, zeigt mal wieder sein großes Herz und spielt nicht nur ohne Bezahlung für seinen Heimatklub, sondern leiht diesem auch noch eine Millionen Euro.
Der langjährige Kapitän der polnischen Nationalmannschaft weiß ganz genau wo er herkommt und vergisst seine Wurzeln nicht. Er weiß ganz genau, dass er seinen Weg in den Spitzenfußball zu größten Teil Wislau Krakau zu verdanken hat und bewahrt mit seinem geliehenen Geld den Verein vor dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Krakau steckt in einer finanziell höchst prekären Situation und hat in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro an Schulden angehäuft. Und als würde das nicht genügen, hat Wisla auch noch gegen die Auflagen des polnischen Fußballverbandes PZPN verstoßen – weswegen auch der Lizenzentzug beantragt wurde, der nun erstmal wieder ausgesetzt ist.
„Möchte zum Ende nochmal Danke sagen“
„Ich kenne hier noch viele Leute aus meiner eigenen Zeit bei Wisla Krakau, sie sind heute noch da. Ich vergesse unsere gemeinsamen Zeiten nicht einfach“, sagte Kuba schon damals im Interview 2008 im Vereinsmagazin des BVB. „Ich möchte zum Ende meiner Karriere ‚Danke‘ sagen“. Und genauso meint es Kuba auch. Für ihn ist es keine unbedeutende Floskel, sondern ein Versprechen, was er endlich einlösen kann. Um seinem Verein unter die Arme zu greifen hat sich der Flügelstürmer zwei weitere Investoren gesucht, die zusammen die eine Millionen Euro stellen. Diesen Beitrag weiterlesen »