Archiv für 27. November 2015
Der FC St. Pauli hat bezüglich der Verteilung der TV-Gelder sowie der gemeinsamen Vermarktung der 1. und 2. Bundesliga insgesamt einen Antrag bei der DFL gestellt, der viel Sprengstoff enthält und über den am 2. Dezember abgestimmt werden soll. Vereinfacht gesagt geht es darum, die Klubs, bei denen die 50+1-Regelung keine Anwendung findet, von der gemeinsamen Vermarktung auszuschließen. Es handelt sich derzeit um den VfL Wolfsburg (100-prozentige Tochter von VW), Bayer Leverkusen (100-prozentige Tochter von Pharmahersteller Bayer) sowie um die TSG Hoffenheim (mehrheitlich in der Hand von Mäzen Dietmar Hopp). Vorsorglich wurde auch Hannover 96 schon einmal mit genannt. Bei den Niedersachsen wird 2017 wohl Präsident Martin Kind die Mehrheit erwerben. Der Bericht über den brisanten Antrag stammt vom „kicker“.
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