Beim FC Bayern München waren in den vergangenen Wochen einige Themen sehr laut. Dies betrifft in erster Linie den Wechselwunsch Robert Lewandowskis. Aber auch die Verpflichtung Sadio Manés vom FC Liverpool nahm viel Platz in den Schlagzeilen der Medien sowie in den Gesprächen der Fans ein. Ein schwelendes Problem fand dabei nicht die nötige Aufmerksamkeit – und droht nun zu eskalieren: die mögliche Vertragsverlängerung Serge Gnabrys. Dessen Arbeitspapier läuft 2023 aus. Obwohl der Spieler ein Angebot hat, seinen Kontrakt auszudehnen, tat er dies bislang nicht. Laut „kicker“ könnte der Nationalspieler deshalb auf die Tribüne verbannt werden.
Gnabry soll verlängern oder sofort gehen
Die Verantwortlichen des Rekordmeisters befürchten demnach, dass der 26-Jährige mit einem ablösefreien Abgang liebäugelt. Dies möchten sie in jedem Fall verhindern: Gnabry soll laut Quelle verlängern oder sofort gehen. Um dieses Ziel zu erreichen, soll die Drohung in der Welt sein, dass der Spieler ansonsten keine Einsätze bekommen würde. Gnabry ist von diesem Einschüchterungsversuch aber angeblich nicht beeindruckt. Er weiß, dass die Rufe nach ihm schnell sehr laut werden dürften, sollte es sportlich nicht laufen und/oder eine Verletzungsserie geben. Außerdem können die Münchner kaum erklären, weshalb sie mit Lewandowski komplett gegensätzlich verfahren, obwohl Gnabry nie öffentlich auch nur ein schlechtes Wort über den Meister verloren hat, sondern ihn im Gegenteil immer wieder lobte.
Gnabry fehlt die Emotionalität
Und grundsätzlich soll der Nationalspieler einer Verlängerung nicht abgeneigt sein. Laut „kicker“ ist das Angebot finanziell für ihn zufriedenstellend, er fühlt sich in München zudem wohl und sieht die nötige sportliche Perspektive. Was ihn stört, ist demnach die fehlende „Emotionalität“ in den vergangenen Monaten. Dies bedeutet zweierlei: Erstens mangelt es ihm an persönlicher Wertschätzung seitens des Klubs. Zweitens hat aber auch das Gefühl, dass der Verein in der Rückrunde zu sehr eingeschlafen war. Dies muss sich nach seinen Vorstellungen ändern. Eigentlich sollten diese Punkte keine Hindernisse sein, die der Klub nicht aus dem Weg räumen könnte.