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Mit der 0:2-Niederlage gegen Werder Bremen ist der VfL Wolfsburg das fünfte Mal in Folge sieglosen geblieben. Die Tendenz zeigt deutlich nach unten. Aber dennoch sah Trainer Bruno Labbadia Fortschritte bei seinem Team. Nachholbedarf gab es aber dennoch. Das Spiel im Weserstadion war symptomatisch für die letzten Wochen der Wölfe. Es wurde viel investiert, man hat gut mitgespielt und am Ende gab es doch keinen Sieg. Die Spieler schleichen anschließend mit gesenkten Köpfen über den Rasen in die Kabine. „Wir haben 25 Minuten richtig gut gespielt und Werder überhaupt nicht ins Spiel kommen lassen“, fasste Labbadia die erste Hälfte der Halbzeit eins zusammen, ergänzte aber: „Was heute gefehlt hat, war der Ertrag aus dem Aufwand.“
Zu Beginn lief alles nach Plan. Seine Männer stellten die Räume zu, hatten gute Seitenverlagerungen und kamen durch Wout Weghorst zum ersten gefährlichen Abschluss. Aber dann wendete sich das Blatt. Davy Klaassen, Maxi Eggestein und Philipp Bargfrede fanden bessere Lösungen im Mittelfeld und Wolfsburg konnte seinen zuvor festen Griff nicht mehr schließen. Folgerichtig hinkte man einem Rückstand hinterher. Klaassen traf etwas glücklich zur 1:0-Führung. Zu Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild wie zum Anpfiff. Wolfsburg fand besser ins Match, konnte sich aber erneut nicht belohnen und so setzte Joker Johannes Eggestein für den 2:0-Endstand.

„Alles in allem ist eine sehr bittere Niederlage heute“, betonte Labbadia, der anfügte: „Von der Spielanlage ist es ein sehr großer Unterschied zu dem, was wir in der vergangenen Spielzeit zeigen konnten.“ Rein taktisch gesehen hat Labbadia natürlich Recht. Seine Mannschaft hat sich entwickelt und konnte zu Saisonbeginn zwei überzeugende Siege einfahren, doch danach ging es mit der Formkurve bergab. Kein Sieg aus den letzten fünf Spielen sind zu wenig für die Ansprüche der Niedersachsen. Dennoch ist es zu früh den Teufel an die Wand zu malen. Die letzten Jahre spielten die Wolfsburger um den Abstieg, konnten sich nur über die Relegation gegen Holstein Kiel retten. Neun Punkte aus sieben Partien sind noch ein ordentliches Ergebnis und lassen den VfL relativ entspannt in die Länderspielpause gehen. Hier hat Labbadia Zeit die guten Ansätze zu handfesten Punkten umzuwandeln.

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