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Deutschland wird bei Olympia 2020 in Tokio auch im Fußball antreten. Zum zweiten Mal in Folge hat sich das DFB-Team qualifiziert. In der japanischen Metropole soll es ähnlich erfolgreich wie 2016 in Rio laufen, als Deutschland die Silbermedaille gewann. Anders als in anderen Sportarten wie dem Handball oder dem Basketball tritt aber nicht das A-Team bei Olympia an, sondern die U23. Deutschland hat ein solches Team nicht, weshalb eine erweiterte U21 startet. Verantwortlicher Trainer ist also Stefan Kuntz. Jener darf drei Spieler auswählen, die älter als 23 sind. Diese Entscheidung hat er nun getroffen.

Diese drei Ü23-Spieler sollen Deutschland zu Gold verhelfen

Es gibt zwei Ansätze, nach denen die Ü23-Akteure ausgewählt werden. Erstens werden gestandene Spieler belohnt. Zweitens sollen die Spieler, die an der erfolgreichen Qualifikation mitgewirkt haben, aber inzwischen zu alt sind, doch die Früchte ihrer Arbeit genießen dürfen. Kuntz hat sich für die zweite Variante entschieden und drei Spieler nominiert, die im vergangenen Sommer durch die Finalteilnahme bei der U21-Europameisterschaft das Ticket nach Tokio lösten. Mit an Bord sind der damalige Kapitän Maxi Eggestein (Werder Bremen), sein Mittelfeldteamkollege Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg) und Mittelstürmer Davie Selke (Hertha BSC Berlin).

Deshalb müssen diese Spieler schon jetzt benannt werden

Olympia beginnt im August. Eigentlich stellt sich deshalb die Frage, weshalb Kuntz schon jetzt seine Spieler benennen muss. Dies ist einer speziellen Regelung für die Sommerspiele geschuldet: Die möglicherweise teilnehmenden Sportler müssen bis zum 15. Januar der jeweiligen Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) gemeldet werden. Dadurch werden überraschende Dopingkontrollen in den kommenden Monaten möglich. Dies gilt nicht nur für Deutschland, sondern für alle Olympiastarter – natürlich auch jenseits des Fußballs.

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