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Eintracht Frankfurt ist auch in der Spielzeit 2016/17 Teil der höchsten deutschen Spielklasse. Die Hessen bezwangen den 1. FC Nürnberg im Rückspiel der Relegation mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte der vormalige Sorgenstürmer Haris Seferovic (66. Minute). Die Hessen konnten im Frankenland damit das für sie schlechte Ergebnis aus der ersten Partie kompensieren. Im ersten Spiel vor heimischer Kulisse war Frankfurt noch über ein 1:1 nicht hinausgekommen. Der Treffer in der ersten Partie für den Club war ausgerechnet ein Eigentor von Marco Russ, dessen dramatische Tumor-Erkrankung einen Tag zuvor für viele Schlagzeilen gesorgt hatte. Die Eintracht schaffte es so, alle Treffer in der Relegation gleich selbst zu erzielen.

Das bessere Team hat sich durchgesetzt
Kein Zweifel – wenn man nicht gerade Fan des 1. FC Nürnberg ist – besteht allerdings daran, dass die Eintracht völlig verdient den Klassenerhalt geschafft hat. Frankfurt war in beiden Partien deutlich besser.

Eigentlich hätte schon im ersten Spiel nicht nur der Treffer von Mijat Gacinovic fallen dürfen. Stattdessen hätten die Hessen einen deutlichen Sieg herausschießen können. Und auch im zweiten Spiel zeigte sich ihre Dominanz deutlich. Frankfurt hatte mehr Chancen und die Gelegenheiten waren deutlich besser als die der Nürnberger.

Der Club beschränkte sich eigentlich nur in beiden Partien darauf, so viel Beton wie möglich anzurühren. Hätte man den Aufstieg in die Bundesliga durch zwei 0:0 und den Sieg im Elfmeterschießen geschafft, wäre man auf Seiten der Franken schon einverstanden gewesen, strahlte von dem gesamten Auftreten der Nürnberger aus. Insgesamt war das einfach viel zu wenig, um sich durchzusetzen. Es war das Versagen der Frankfurter, dies nicht noch viel deutlicher auszunutzen. Dies war der Eintracht dem geglückten Happy End jedoch völlig egal sein. Zur neuen Saison muss sich allerdings einiges ändern.

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