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Klaus Allofs erlebt in diesen Tagen als Manager des VfL Wolfsburg so etwas wie den Fluch der guten Tat. Er hat es gemeinsam mit Trainer Dieter Hecking geschafft, ein Team aufzubauen, welches das Potenzial besitzt, die Champions League-Plätze anzugreifen. Allerdings ist dies nicht unbemerkt geblieben. Einige Vereine haben deshalb die Fühler nach den Eckpfeilern des VfL-Teams ausgestreckt. Davon möchte der Manager der Wölfe aber nichts wissen – zumindest vorläufig.

Lissabon buhlt angeblich um Benaglio
So hat Benfica Lissabon laut „kicker“ die Angel nach Torhüter Diego Benaglio, der bei der WM in Brasilien reichlich Eigenwerbung betreiben konnte, ausgeworfen. Allofs erklärte vorsorglich, dass man den 30-Jährigen, der noch bis 2016 an die VW-Stadt vertraglich gebunden ist, nicht abgeben werde. Allerdings muss er sich offensichtlich bei dieser Personalie auch keine sonderlich großen Sorgen machen. So ließ der Spieler selbst wissen, dass er keinerlei Abschiedsgedanken hege.

Situation bei Rodriguez kompliziert
Deutlich mehr Kopfzerbrechen wird Allofs hingegen die Personalie Ricardo Rodriguez bereiten. Der Schweizer wird heiß von Manchester United umworben und ließ seinerseits durchblicken, dass er große Lust habe, für einen Topklub zu spielen. Sein Vertrag bei den Wölfen läuft bis 2016. Diese würden das Arbeitspapier lieber heute als morgen verlängern, müssten dafür aber etwas schlucken, das Allofs prinzipiell ablehnt: Eine Ausstiegsklausel. Der Manager hat bereits angedeutet, dass der Rodriguez in diesem Sommer nicht abgeben werde. Vermutlich setzt Allofs auf den Faktor Zeit: Gelingt Wolfsburg die Qualifikation für die Champions League in der kommenden Saison, möchte der Schweizer vielleicht gar nicht mehr gehen. Ansonsten dürften die Interessenten auch im nächsten Jahr noch Schlange stehen. Allerdings klang Allofs ein wenig so, als wäre er bereit, Rodriguez zu verkaufen, wenn ein Verein einen frei nach Uli Hoeneß „Mondpreis“ bezahlt. Aber das bleibt abzuwarten, schließlich ist der Transfermarkt noch lang.

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