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Am Dienstag kommt es in der Bundesliga zum Spitzenspiel zwischen den ungeschlagenen Frankfurtern und dem deutschen Meister aus Dortmund. Die Eintracht hat derweil kleinere Personalprobleme, denn neben Olivier Occean verletzte sich auch Kapitän Pirmin Schwegler im Freitagsspiel gegen Nürnberg. Der Kanadier wird definitiv ausfallen, bei Schwegler stehen die Chancen momentan 50:50.   Eintracht Frankfurt ist mit 4 Siegen aus 4 Spielen die Überraschung der aktuellen Saison. Bislang vertraute Trainer Armin Veh immer auf die gleiche Startelf, doch nun muss er gerade vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund seine Truppe etwas umbauen. Stoßstürmer Occean kam in den letzten Spielen immer besser in Form und konnte sogar seinen ersten Saisontreffer mit seinen Nike 5 markieren. Der Kanadier zog sich am Freitag eine Oberschenkelzerrung zu, die einen Einsatz am Dienstag unmöglich macht. Als Ersatz steht schon der ehemalige Lautrer Erwin Hoffer in den Startlöchern. Der Österreicher wurde bereits gegen Nürnberg eingewechselt und konnte nur 4 Minuten später die 1:0 Führung erzielen.

Pirmin Schwegler ist der zweite große Verlust. In einem Laufduell mit Hanno Balitsch stießen beide Spieler zusammen, was für Schwegler eine schwere Gesichtsverletzung zur Folge hatte. „Wir müssen abwarten, ob er etwas sieht. Die Chancen stehen 50:50“, sagte Armin Veh. Bis zu seiner Verletzung spielte der Kapitän jede Minute in der Bundesliga. Sein Kicker-Notendurchschnitt von 2,67 lässt sich bislang wirklich gut ansehen. Als Mittelfeldmotor und Taktgeber der Eintracht konnte er zudem bereits einen Treffer beisteuern. Für ihn wird wohl Edelreservist Martin Lanig von Beginn an auflaufen.

Vor allem wegen diesen „Umbaumaßnahmen“ wäre es für Armin Veh nichts Außergewöhnliches, wenn die Dortmunder am Dienstag siegreich vom Platz gehen würden. „Dortmund ist der klare Favorit. Sie haben ihr Spiel in den letzten drei Jahren perfektioniert. Das kommt nicht von heute auf morgen. Es ist eine richtig gute Mannschaft, die in der Regel nicht zweimal verliert. Da muss schon alles zusammenpassen, dass wir da was machen können. Es wäre sicher normal, wenn wir verlieren würden“, so der 51-Jährige. Doch wenn eine Mannschaft momentan vor Selbstvertrauen strotzt, dann wohl der Aufsteiger aus Frankfurt.

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